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Api-Air: Bienenstockluft einatmen
Wertvolle Inhaltstoffe wie ätherische Öle, Flavonoide aus Honig, Pollen, Wachs und Propolis werden durch die Wärme im Bienenstock durch die Ventilation, die die Bienen mit Ihren Flügeln erzeugen, an die Luft abgegeben. Mit Api-Air wird die Bienenstockluft abgesaugt und mit einem Schlauch zur Inhalationsmaske geleitet. Mehr ...
Vortrag am Samstag, 28. April 2012: Das liegt mir schwer im Magen, das geht mir sehr zu Herzen ... "Was die Seele bewegt, bewegt auch den Körper."
Der Mensch hat schon immer gewusst, dass Körper, Geist und Seele eng zusammen gehören. Einfach gesagt: Was wir dem Körper Gutes tun, kommt auch der Seele zugute. Und was die Seele erfrischt, wirkt sich auf die Gesundheit positiv aus. Aber auch das andere gilt – alle anhaltenden seelischen Probleme belasten den Körper. Viele Redewendungen machen diese enge Verbindung deutlich. Was sollten wir über die Zusammenhänge wissen? Darum soll es in dem Vortrag gehen.
Referentin:
Dr. theol., Diplompsychologin Beate Maria Weingardt
Selbständige Tätigkeit als Referentin in der Erwachsenenbildung, Autorin, Psychologische Beraterin
Zeit:
Samstag, 28. April 2012 · 15.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Obere Augartenstr. 36 · 74834 Elztal-Dallau
Gebühr:
Dieser Vortrag ist kostenlos und für jeden, den dieses Thema interessiert. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Anmeldung:
Telefon 0 62 61 - 80 00 - 0 · E-Mail info@naturheilpraxis-kuessner.de
Honig, ein Naturprodukt aus dem Bienenvolk
Jetzt, wo die Bienen unserer Hobbyimkerei in der Winterkugel ihre verdiente Winterruhe halten und wir den geernteten, köstlichen Honig geniessen können, denke ich, dass ich einige Gedanken über das herrliche Naturprodukt auf meine Homepage bringen kann.
Die Nutzung des Bienenhonigs geht bis in die Steinzeit zurück. Die Biene, wie auch der Honig, spielen in der griechischen und ägyptischen Mythologie eine grosse Rolle. Aufgrund dessen, dass die Biene ein staatenbildendes Insekt ist, an dessen Spitze eine Königin steht, wurde sie auch bei uns noch im Spätmittelalter als Symbol des Königtums angesehen. In der griechischen Mythologie war Honig u. a. das Symbol für Erkenntnis, Wissen und der Weisheit. Ebenso galt die Biene als Symbol für das Leben und die Seele, da sie gleichzeitig den Lufthimmel und auch die Erde bewohnt, um nur einiges der Gesamtfülle der Symbolik zu nennen.
Grabbeigaben von Honig in den ägyptischen Pyramiden wie in Fürstengräbern anderer Nationen, beweisen die Wertschätzung, die selbst Fürstenhäusern dem Honig beigemessen haben.
Kommen wir nun zum Thema Honig in unserer Zeit. Wir Imker in Mitteleuropa haben in der Regel drei Ernten:
1. Blütenhonig im Frühjahr, eingetragen von den Blüten Obst, Klee, Löwenzahn und in bestimmten Regionen vom Raps.
2. Im Sommer eine Mischung aus Sommer- u. Waldblüte, sowie ein Teil Honigtau.
3. Waldhonig von Laub- u. Nadelbäumen und Heidehonig im Spätsommer.
Ausser dem Honig gibt es noch andere Produkte aus dem Bienenvolk wie Pollen, Propolis, Gelee Royale und Wachs, die aber hier keine weite Erwähnung finden sollen.
Ich möchte mich in meiner Kurzbetrachtung an dem Blütenhonig orientieren, da er mir aus Sicht der Volksgesundheit (hier Anwendung als Hausmittel ) am geeignetsten erscheint. Obwohl Honig ein Nahrungsmittel ist, hat er eine weitreichende Bedeutung als Hausmittel zur Linderung und Behebung bestimmter Krankheiten. Echter Deutscher Honig enthält viele wertvolle Stoffe. Der Deutsche Imkerbund führt auf seiner Homepage auf der Seite www.deutscherimkerbund.de – "Echter Deutscher Honig – Auf den Inhalt kommt es an" vom 16.12.2010 folgendes auf:
Schon der griechische Arzt Hippokrates verordnete Honig bei vielen Krankheiten. Heute gibt ihm die moderne Wissenschaft Recht: mehr als 180 verschiedene Inhaltsstoffe vereint Echter Deutscher Honig in sich.
Vitamine ...
... sind die kleinen Helfer mit der großen Wirkung: Vitamin B1 verbessert die Zuckerverwertung; das bekannte Vitamin C hilft, die Eisenausnutzung zu optimieren.
Mineralstoffe ...
... wie zum Beispiel Kalium und Magnesium steuern die Muskel- und Nervenfunktionen. Für den Stoffwechsel sind sie unentbehrlich.
Kohlenhydrate ...
... finden sich in Honig mannigfach. Vor allem der Traubenzucker ist wertvoll, weil er verbrauchte Energiereserven sofort wieder auffüllt.
Enzyme ...
... wandeln den Zucker in Honig um und produzieren antibakterielle Stoffe. An dem alten Hausmittel "heiße Milch mit Honig" ist also durchaus etwas dran.
Säuren und Pollen ...
... wirken appetitanregend und verdauungsfördernd – da fühlt sich der Mensch gleich wohler.
Aromastoffe ...
... stimulieren das Immunsystem. Die ätherischen Öle wirken angenehm auf die Atemwege.
Der Efeu, seine symbolische Bedeutung und Anwendung in der Schul- und Volksmedizin
Geht man über einen alten Friedhof oder durch eine alte Parkanlage, kann man die immergrüne und einzige Lianenpflanze Mitteleuropas sehen, wie sie in ihrer Vitalität danach trachtet, Bäume, Gräber und sogar Gebäude durch ihre Berankung zu bedecken.
Sein lateinischer Name ist "hedera helix". Hedera ist übersetzt "festsitzend", was auf die festsitzenden Saugwurzeln hindeutet und "helix" heisst soviel wie windend.
Der Efeu ist eine alte Kulturpflanze, die schon in der Antike eine grosse symbolische und mythologische Bedeutung hatte. Sie war dem Weingott Osiris in Ägypten, in Griechenland dem Dionysos und bei den Römern dem Bachus geweiht. Ein Symbol der Heiterkeit und Freundschaft.
Die immergrünende Belaubung des Efeu wird in der Symbologie des Mittelaters und auch der Moderne als ein Zeichen der Unsterblichkeit, des ewigen Lebens und der Treue gedeutet.
Der Efeu wurde von dem Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" der Universität Würzburg (Informationsdienst Wissenschaft e. V. Universität Bayreuth) zur Arzneipflanze 2010 gewählt.
Alles an der frischen Pflanze ist giftig. Unangemessene Mengen von Blättern oder schon kleine Mengen Früchte oral eingenommen, können Erbrechen, Krämpfe oder Durchfall verursachen. Man spricht davon, dass im Mittelalter Menschen durch das Gift des Efeus zu Tode gekommen sind.
Doch pharmakologisch gesehen enthält sie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, deren Extrakte sich heute in Medikamenten zur Behebung und Linderung von Atemwegsinfektionen und Bronchialerkrankungen befinden, es sind vorwiegend die Saponine, die schleimlösend wirken. Ebenso wird diesen Efeumedikamenten eine krampflösende Wirkung zugeschrieben, die auf die Wirkstoffe der Flavonoide zurückzuführen ist.
Auszüge des Efeu befinden sich u. a. in Medikamenten der Volksheilkunde, die bei Leber-, Milz-, Gallenstein-Gicht- und Rheumaleiden eingesetzt werden. Auch äusserlich können Efeuextrakte Anwendung finden bei Geschwüren, Brandwunden, Venenentzündung, sowie bei der Bekämpfung von Parasiten (Läuse).